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Radsportfest in St. Marein-Feistritz: ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld überzeugt mit Bundesliga-Premiere

Damen-Bundesliga, internationale Beteiligung und steirische Landesmeisterschaften machten St. Marein-Feistritz zum Zentrum des Radsports.

Der Start zum Damenrennen der Road Cycling League Austria in St. Marein-Feistritz.
Der Start zum Damenrennen der Road Cycling League Austria in St. Marein-Feistritz.

Am Sonntag, dem 12. April, richtete der Radclub ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld erstmals ein Damenrennen der Road Cycling League Austria in St. Marein-Feistritz aus und setzte damit ein starkes Zeichen für den Radsport im Murtal. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass in der Region nicht nur auf hohem Niveau gefahren, sondern auch professionell organisiert wird.


Spannender Rennverlauf bis zur Entscheidung

Bei frühlingshaften Temperaturen und trockener Fahrbahn gingen rund 50 Fahrerinnen in das zweite Rennen der Damen-Bundesliga. Der Beginn verlief kontrolliert, das Feld blieb geschlossen und kein Team wollte frühzeitig Verantwortung übernehmen.

Das Fahrerinnenfeld der Road Cycling League Austria vor eindrucksvoller Kulisse im Murtal.
Das Fahrerinnenfeld der Road Cycling League Austria vor eindrucksvoller Kulisse im Murtal.

In der vierten Runde nach etwa 25 Kilometern kam Bewegung ins Rennen. Mit der Tempoverschärfung begann sich das Feld zu selektieren. Die entscheidende Phase folgte in der siebenten Runde, als sich eine fünfköpfige Spitzengruppe absetzen konnte und die Favoritinnen unter sich waren.

Spannender Zielsprint beim Damenrennen der Road Cycling League Austria in St. Marein-Feistritz.
Spannender Zielsprint beim Damenrennen der Road Cycling League Austria in St. Marein-Feistritz.

Auf den Podestplätzen landeten Tabea Huys vom Tirol Women Cycling sowie Leila Gschwentner vom Smurfit Westrock Cycling Team.


Starke Teamleistung und internationale Beteiligung

In der Teamwertung liegt Tirol Women Cycling weiterhin in Führung. Dahinter positioniert sich bereits der veranstaltende ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld auf Rang zwei und unterstreicht damit die starke Vereinsarbeit.


Im Anschluss an das Bundesliga-Rennen standen weitere Bewerbe auf dem Programm. In den Klassen U13 bis U17 wurde um Platzierungen gefahren. Insgesamt nahmen 38 Vereine teil, darunter auch Teams aus Slowenien, die für internationale Wettkampfatmosphäre sorgten.

Gleichzeitig wurden die steirischen Landesmeisterschaften ausgetragen und stellten einen weiteren sportlichen Höhepunkt des Renntages dar.

Siegerehrung der steirischen Meisterinnen in den Nachwuchsklassen U13 bis U17 beim Radsportfest in St. Marein-Feistritz.
Siegerehrung der steirischen Meisterinnen in den Nachwuchsklassen U13 bis U17 beim Radsportfest in St. Marein-Feistritz.

Starke Partner ermöglichen Großveranstaltung

Die Gemeinde St. Marein-Feistritz mit Bürgermeister Bruno Aschenbrenner als Schirmherr stellte die notwendige Infrastruktur zur Verfügung und schuf damit wesentliche Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf.


Die örtliche Feuerwehr sorgte entlang der Strecke für Sicherheit und unterstützte die Organisation maßgeblich.


Auch die Zusammenarbeit mit Cycling Austria, der Zeitnehmung, der Rennleitung sowie allen Offiziellen gewährleistete einen professionellen und fairen Wettkampf.


Die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer des ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld leisteten einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung.


Anerkennung und starker Abschluss

Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Sport und Politik begleitet. Anerkennung gab es unter anderem vom ASKÖ Steiermark-Präsidenten Gerhard Widmann, vom Präsidenten von Cycling Austria Harald Maier sowie vom Präsidenten von Cycling Austria Steiermark Gerald Pototschnig. Auch ARBÖ Steiermark-Präsident Klaus Aichberger war vor Ort.

Ehrengäste beim Radsportfest in St. Marein-Feistritz mit Klaus Aichberger, Harald Maier, Herbert Hösele, Gerald Pototschnig und Gerhard Widmann.
Ehrengäste beim Radsportfest in St. Marein-Feistritz mit Klaus Aichberger, Harald Maier, Herbert Hösele, Gerald Pototschnig und Gerhard Widmann.

Obmann Herbert Hösele betonte:

„So eine Veranstaltung ist nur möglich, wenn viele an einem Strang ziehen. Die Unterstützung der Gemeinde, der Einsatz der Feuerwehr, die professionelle Zusammenarbeit mit Cycling Austria und vor allem unser Team im Verein haben diesen Tag möglich gemacht.“


Den Sieg sicherte sich die Ungarin Petra Zsankó vom Dubai Police Cycling Team, die bereits im Jahr 2024 für den ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld gefahren war.

Das Podium des Damen-Bundesliga-Rennens mit Siegerin Petra Zsankó sowie Tabea Huys und Leila Gschwentner.
Das Podium des Damen-Bundesliga-Rennens mit Siegerin Petra Zsankó sowie Tabea Huys und Leila Gschwentner.

Mit dieser gelungenen Premiere hat der ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld sowohl sportlich als auch organisatorisch überzeugt. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr erscheint realistisch.



Foto Crédit: Peter Maurer und Herbert Hösele

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