BEST OF…: Sezession Graz begeistert mit vielfältiger Werkschau in Knittelfeld
- murtalinfo

- 30. Apr.
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Aktualisiert: vor 2 Tagen

Eine eindrucksvolle Ausstellung der Sezession Graz zeigt noch bis 19. Juni in der Galerie im Forum Rathaus Knittelfeld die große Bandbreite zeitgenössischer Kunst und würdigt zugleich das Lebenswerk von Prof. Franz Eigner.
Murtal/Knittelfeld. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung zur Ausstellungseröffnung „BEST OF…“ in der Galerie im Forum Rathaus Knittelfeld, bei der ausgewählte Künstlerinnen und Künstler der Sezession Graz ihre Werke präsentierten. Die Ausstellung vereint unterschiedliche künstlerische Positionen aus Malerei, Grafik, Fotografie, Objektkunst und Skulptur und ist noch bis 19. Juni während der Öffnungszeiten zugänglich.

Tradition und Moderne im Dialog
Vizebürgermeister René Jäger begrüßte die Gäste und gab einen Überblick über die traditionsreiche Künstlervereinigung. Die Sezession Graz zählt zu den ältesten Vereinigungen bildender Künstlerinnen und Künstler in der Steiermark und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1923 konsequent für die Moderne. Sie gilt als bedeutendes Netzwerk weit über die Landesgrenzen hinaus und setzt bewusst kreative Impulse gegen provinzielles Denken.
Würdigung für Prof. Franz Eigner
Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung ist dem im Jahr 2022 verstorbenen Mitglied Prof. Franz Eigner gewidmet. Anlässlich seines 95. Geburtstages wurden drei ausgewählte Werke aus seinem umfangreichen Schaffen gezeigt. Eigner wurde unter anderem im Jahr 2011 mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2017 den Berufstitel „Professor“.
Vielfalt an künstlerischen Positionen
Zu den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem die Präsidentin der Sezession Edeltrude Arleitner, Uta Bader, Waltraut Chimani, Paul Eigner, Anna Magdalena Gutschlhofer, Helga Hudin, Marjan Habibian, Anna Maria Körbisch, Brigitte Kratochwill, Linda Leeb, Peter Mairinger, Renate Polzer, Ingrid Pototschnik, Günter Ranner, Barbara Rittler, Isabella Scheuch sowie Yoly Maurer, wobei nicht alle persönlich anwesend sein konnten.
In ihren Worten betonte Präsidentin Edeltrude Arleitner die zentrale Aufgabe der Sezession: die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern sowie die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen. Kunst solle nicht nur interpretieren, sondern auch Werte vermitteln und Denkanstöße geben. Sie erinnerte zudem daran, dass viele Künstlerinnen und Künstler im Laufe der Geschichte für ihre Überzeugungen und für Gerechtigkeit eingestanden sind.
Persönliche Einblicke und musikalischer Ausklang
Im Anschluss führte Renate Polzer durch die Ausstellung und stellte die einzelnen Künstlerinnen und Künstler persönlich vor, indem sie gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern die jeweiligen Werke näher betrachtete.
Für die musikalische Begleitung der Ausstellungseröffnung sorgte Leo Kofler auf der Gitarre.
Foto Crédit: Walter Schindler




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